Test | Nubert 5.1 Heimkino Lautsprecher – nuLine 82, CS-42, DS-22, AW-560

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Einstellmöglichkeiten an der Rückseite des Lautsprechers

Technik
Wie von Nubert gewohnt, steck viel Technik in den Lautsprechern. Besonders aufwendig sind vor Allem die Frequenzweichen, welche sich durch eine Vielzahl von Bauteilen bzw. Komponenten auszeichnen. Aber gerade diese feine und filigrane Abstimmung über die Bauteile machen die Nubert Lautsprecher zu dem was sie sind, sehr neutrale und exakt tonale Lautsprecher. Für die Frequenzweiche werden auch nur hochwertigste Komponenten verbaut wie bspw. Kunststoff-Folienkondensatoren, die für einen Langzeiteinsatz ausgelegt sind.

Zusätzlich werden die Frequenzweichen bzw. die Membranen gegen Überlast geschützt. Diese Technik heißt Soft Clipping. Dreht man die Musik sehr laut auf, kann es im Grenzbereich zu Verzerrungen an den Leistungsspitzen kommen. Diese Verzerrungen machen sich nicht nur akustisch unangenehm bemerkbar, sondern im Ernstfall auch physikalisch am Lautsprecher. Jedoch wird durch eine sich selbst zurückstellende Sicherung der Lautsprecher vor solcher Überbeanspruchung geschützt.

Frontpanel des AW-560

Rückseite des AW-560

Individuell lassen sich an den verschiedenen Lautsprechern auch noch mittels Kippschalter Einstellungen an der Frequenzweiche vornehmen. Mit diesen Schaltern kann man die Höhen und die Bässe regulieren und somit auf seinen Hörgeschmack und die Raumumgebung abstimmen.

Die Optionen im Überblick

Für die nuLine 82 gibt es optional zudem noch ein technisches Highlight für die Aufrüstung des Tiefbassbereiches. ATM (Aktives Tunig Modul) nennt Nubert den kleinen Wunderkasten, welcher der Standbox enorm mehr Tiefgang verleiht. Reicht die Box so schon bis 54 Hz hinunter, reicht sie mit dem ATM Modul bis 29 Hz hinunter. Und die Anwendung des ATM Moduls ist dabei ganz einfach. Es wird einfach zwischen Signalquelle bspw. CD-Player und Verstärker geschaltet.

Bei den nuLine DS-22 Dipolen gibt es ebenfalls noch einen zusätzlichen Schaltern, mit dem man den rückwärtigen Hochtöner ausschalten kann und die Box als Direktstrahler verwenden kann. Dies ist vor allem sinnvoll wenn man bspw. ein Konzert in 5.1 hören möchte. Denn hier ist der Diffusschall nach hinten Blödsinn.

An dieser Stelle will ich mich dann auch nicht weiter in alle technischen Einzelheiten verlieren und diesen Abschnitt beenden. Es sei nur soviel gesagt, dass bei Nuber wirklich sehr viel Wert auf hochwertige Komponenten gelegt wird, die miteinander harmonieren und auf Langlebigkeit ausgelegt sind. Alleine die Frequenzweichen geben jedem technikverliebten Nerd allen Grund zur Freude. Wer sich für alle technischen Detailfragen genauestens informieren möchte, dem empfehle ich einmal die Produktseiten aufzurufen.

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5 comments

  1. Manuel 8 Juli, 2014 at 12:00 Reply

    Ich weiß nicht warum, aber ich persönlich kann mit dem Design irgendwie nichts anfangen. Die Farben sagen mir einfach überhaupt nicht zu und die Formen sind irgendwie sehr „Standard“.

  2. Armin 30 August, 2016 at 16:07 Reply

    Sieht zwar sehr „mächtig“ aus, aber wäre glaub ich nix für mich. Ich bevorzuge Systeme mit schlichtem Design die kaum auffallen, das ganze ist mir dann doch etwas zu wuchtig.

  3. Hendrik 25 September, 2016 at 18:27 Reply

    Schließe mich da den anderen Meinungen hier an. Das Design wird wohl der größte Knackpunkt an diesem System sein und jedenfalls bei mir dafür sorgen, dass ich mich nicht für dieses Produkt entscheide. Leute, denen dieses Design zusagt, werden aber bestimmt Spaß mit der Anlage haben :)

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