Kritik | Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion – mit Martin Lawrence, Brandon T. Jackson

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„Big Mama“ alias FBI-Agent Malcom Turner (Martin Lawrence, „Bad Boys“) tritt mit Stützstrümpfen und XXL-BH erneut zum Undercover-Einsatz an. Dieses Mal erhält er kräftige Unterstützung von seinem Stiefsohn Trent (Brandon T. Jackson, „Percy Jackson – Diebe im Olymp“), der zufällig Zeuge eines Mordes wird. Gemeinsam beschließen sie, den Täter mit geballter Power zur Strecke zu bringen. Verkleidet als Big Mama und dralle Studentin Charmaine begibt sich das üppige Duo auf eine turbulente Verbrecherjagd. Pyjamaparties, ausgeflippte Teenies und ein hartnäckiger Verehrer stellen die beiden „Damen“ jedoch schnell vor einige dicke Herausforderungen.

Imaedia.de meint
Mit Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion erscheint nunmehr der dritte Teil unter dem Namen. Jedoch wird die „Serie“ von Mal zu Mal schwächer. Es gibt keine neunen zündenden Ideen sondern nur noch aufgewärmten Kaffee, den eigentlich keiner mehr so gerne trinken möchte und an den man sich auch ungern zurück erinnert. Die Rolle der Big Mama hat langsam aber sicher ausgedient.

Die eigentliche Story am Anfang ist an sich nur Beiwerk und gibt als einziges den Grund dazu sich als Big Mama zu kostümieren und Undercover zu ermitteln. Das ganze findet in einer Kunstschule statt, in der nur Mädchen sind. Malcom’s Sohn Trent ist diesmal auch mit von der Partie und muss sich ebenfalls verkleide, natürlich auch als vollschlanke Dame. Einstig selbst gefeierter Rap Star, der von der großen Musikkariere träumt steckt er nun mit im Boot. Er hatte einen Mord beobachtet und ist nun ebenfalls Undercover.

Die Mädchen lassen ihn natürlich nicht lange kalt und er verliebt sich in die schöne Haley. Dabei fliegt seine Tarnung auf und alle geraten in Schwierigkeiten.

Insgesamt gesehen hatte der Film sicherlich seine Höhepunkte, aber brillierte nun auch nicht mit einer hohen Kreativität. Lediglich die Dialoge waren vernünftig und stellen sicherlich auch die Essenz dar, die später auch in seinem Lied ausgedrückt wird. Familie ist wichtig, denn ohne sie ist man nichts, auch wenn es mal Probleme gibt sollte man Zusammenhalten und die Probleme gemeinsam lösen. Zum Anderen der Hinweis, dass man erst etwas solides lernen sollte, bevor man seine Träume verwirklicht. Denn dafür ist es nie zu spät.

Auch die Musik und die Tanzeinlagen fand ich sehr gut und abwechslungsreich, sowie die Figur des Hausmeisters Kurtis war recht amüsant.

Fazit
Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion ist jetzt kein absoluter Meilenstein in der Filmgeschichte, sondern eher ein durchschnittlicher Film. Der Plot wirkt wenig kreativ und die Szenen sind vorhersehbar. Zudem wirkt der Schluss ein wenig kitschig. Positiv hervorzuheben ist an sich die Message des Films, aber auch Dialoge, sowie der Gesang und der Tanz. Von mir gibt es hier eher eine Leihempfehlung.

Wertung
6,5/10

Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion ab dem 19. August 2011 auf DVD und Blu-ray!

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