Aus Mohamed bin Hammam wird „bin Hin“

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Ein Kommentar von Michael Hacker

Es ist die Meldung der Woche. Blatter – Herausforderer Mohamed bin Hammam gibt seinen Rücktritt um die Präsidentschaftswahl bekannt. Aber was ist der Grund für den kurzfristigen Rückzug? Er selbst gibt an, dass der Sport, der von den Menschen so geliebt wird, nicht darunter leiden darf. Viel mehr spricht aber für die Vorwürfe, dass bin Hammam, seinen Rückzug aufgrund des Bestechungsverdachts vollzogen hat.

Die Ethikkomission unterstellt dem Herausforderer nämlich, dass er sich hat Scheine zustecken lassen bzw. von solchen Fällen in Kenntnis ist.

Für Blatter wird es keine Konsequenzen haben, der Manipulationsverdacht bei ihm wurde ausgeräumt.  Aus Rücksicht zu allen Vorwürfen sagte er aber dennoch die Teilnahme am Champions – League Finale ab, um nicht ins Blitzlicht zu rücken. Nun leibt er im Amt.

Wo soll das alles noch hinführen, wenn selbst die obersten der FIFA kein Vertrauen mehr genießen können. Es spricht also vieles dafür, dass der Fußball alles andere als „sauber“ ist. Der Verdacht kam ja schon bei Bekanntgabe der Austragungsorte für die Fussball – Weltmeisterschaft 2018 und 2022 auf.

Somit wird bei der Präsidentenwahl nur Joseph Blatter kandidieren. Es scheint also, als könne die FIFA nicht ohne ihren Joseph.

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