Vitali Klitschko verteidigt WBC – Gürtel

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Große Worte im Vorfeld des WM – Kampfes zwischen Dr. Vitali Klitschko und Odlanier Solis. Am Ende ging jedoch alles viel zu schnell. Der hochgehandelte Kubaner Solis, der seit seinem Profiddebüt 2007 bisher 17 Kämpfe bestritt, die er alle gewinnen konnte und die Gegner zwölf Mal vorzeitig besiegte, hatte gegen „Dr. Eisenfaust“ nichts zu bestellen.
Die erste Runde war gleichzeitig die Letzte. Nachdem Solis forsch begann, setzte Klitschko kurz vor dem Ende der besagten Runde den entscheidenen Treffer. Nach genau drei Minuten fing sich der Olympiasieger eine Rechte an der linken Schläfe. Durch diesen Schlag verlor Odlanier Solis den Stand, wankte nach hinten und verdrehte sich das Knie.
Das Rundenende rettete in diesem Kampf nicht vor dem KO, so dass der Herausforderer vom mexikanischen Ringrichter ausgezählt wurde. Für die Zuschauer und auch dem neuen und alten Champion kam das Kampfende zu früh. Ein gellendes Pfeifkonzert begleitete anschließend das offizielle Urteil und die Interviews mit den Boxern und Verantwortlichen.

Nach ersten Untersuchungen besteht der Verdacht auf einen Außen- bzw. Kreuzbandriss. Solis wurde ins Kölner Krankenhaus gebracht, wo er nach Angaben seines Promoters, Ahmet Öner, noch heute operiert werden soll. Während Klitschko´s Ecke von einem klaren Treffer sprach, der den Fight beendet hat, stellt sich Öner dagegen. „Da war gar kein Treffer. Es ist das Knie“, sagt sein enttäuschter und sichtlich bewegter Boxmanager. Eine Kernspintomographie soll schnell Aufklärung über die Schwere der Verletzung geben.

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