Test | Manila Mac 13“ MacBook Air Sleeve

Share:

Mit dem MacBook Air stellte Steve Jobs 2008 das weltweit dünnste Notebook der Welt vor. Um seine Dünnheit zu demonstrieren zog er es damals aus einem gewöhnlichen Hanfbriefumschlag. Auch die erste Werbung griff den Briefumschlag wieder auf. Jeder Apple Fan war begeistert und irgendwie war dieser Umschlag auch ein wenig sexy. Dies dachten sich scheinbar auch die findigen Gründer Jona Bechtolt und Claire L. Evans von Manila Mac. Sie dachten sich nur: Warum nicht einfach ein Sleeve entwerfen, das genauso aussieht wie der Briefumschlag? Kurze Zeit später und nach einigen Designentwürfen präsentieren sie bereits das erste Produkt für den Massenmarkt. So simpel die Idee auch war, so erfolgreich wurde das Sleeve. Schon nach kurzer Zeit waren die Lagerbestände verkauft und die Nachfrage hielt weiter an.

Auch ich bin von dem Sleeve begeistert und möchte euch heute kurz das Manila Mac für das 13“ MacBook Air vorstellen. Neben diesem Sleeve bietet Manila Mac noch zwei andere Varianten für das iPad 2 und das MacBook Air 11“ an, welche die klassische weiße Farbe mit rot-blauem Rand haben.

Im Praxistest
Zum Design muss ich denke ich keine großen Worte verlieren. Das Sleeve ist außergewöhnlich und hebt sich von der klassischen Massenware ala Incase, Belkin und Konsorten ab. Das Manila Mac geht unkonventionelle Wege, konnte mich aber sofort überzeugen und in seinen Bann ziehen. Das Sleeve wird standesgemäß mit einer Kordel verschlossen, die um zwei Knöpfe gewickelt wird. Für den Fall, dass mal etwas verloren geht, liegen dem Sleeve auch noch ein Ersatzknopf sowie eine Ersatzkordel bei. Klasse finde ich auch den Postaufkleber, auf dem für jeden Kunden noch individuell handschriftlich der Name eingetragen wird. Auf der großen Vorderseite befindet sich noch ein Poststempel. Ansonsten ist das Case recht schlicht, aber dennoch auffällig und außergewöhnlich.

Das Außenmaterial des Case besteht aus ockerfarbenem Vinylkunststoff. Es ist sehr robust und weist eine leichte Struktur auf. So, als würde man einen Briefumschlag leicht knittern und ihn dann wieder Glatt streichen. Die außen sichtbaren Nähte sind mit gelbem Garn abgesetzt und akkurat und vorbildlich vernäht. Auch die Knöpfe halten bombenfest. Das Innenleben besteht aus weichem, weißem Fleece, welches sich sehr samtig anfühlt.

Insgesamt gibt es eigentlich nichts an dem Sleeve auszusetzen. Selten, dass ich mal keine Kritik übe. Aber vielleicht lässt mich auch die Einzigartigkeit dieses Sleeves milde stimmen. Was ich nur noch anmerken kann ist, dass man das Sleeve natürlich im Alltag nur begrenzt einsetzbar ist bzw. sich mehr auf das Büro beschränkt. Denn es hat hat keine wirkliche Polsterung, sondern dient lediglich als dünne Schutzhülle. Also wer etwas Robustes für sein MacBook Air sucht, der sollte lieber auf eine andere Tasche mit dicker Polsterung zurückgreifen, wie ich sie hier im Blog schon von verschiedenen Herstellern getestet habe.

Fazit
Auch drei Jahre nach der Vorstellung des ersten MacBook Air aus dem Briefumschlag, hat diese Form des Sleeves eine immer noch magische Ausstrahlung. Mich konnte das Sleeve überzeugen, auch wenn der Anwendungsbereich sicherlich etwas schmaler ist als bei konventionellen Hüllen, die wesentlich besser gepolstert sind. Fürs Büro und in einer separaten Tasche ist dies aber völlig in Ordnung.

Einziger Wermutstropfen ist lediglich noch der etwas hohe Preis von insgesamt umgerechnet Euro 30. Denn, dass Sleeve lässt sich nur im Manila Mac Onlinestore in Amerika bestellen. Der Versand dauerte bei mir gute drei Wochen.

Share:

Leave a reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.