Test | Lexar Professional 800x 32 GB CompactFlash Karte

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Nach einer kurzen Pause melde ich mich heute mit einem neuen Testbericht zurück. Wer sich fragt wo ich war, dass könnt ihr auf meinem Reiseblog WORLDTRAVLR.NET nachlesen. Im Test für euch habe ich eine Speicherkarte von Lexar sowie einen USB 3.0 Card Reader, ebenfalls von Lexar.

Lexar Professional 800x 32 GB CompactFlash Karte

Anders als bspw. SanDisk gibt Lexar die Übertragungsgeschwindigkeit bezogen auf die einfache Geschwindigkeit eines CD-Laufwerkes an. 1x steht hierbei für die Übertragungsgeschwindigkeit von 150 KB/s. Somit ergibt sich für die Karte eine maximale Geschwindigkeit von 120 MB/s. Im Vergleich dazu tritt eine ältere Speicherkarte von SanDisk mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 90 MB/s an.

Auf den ersten Blick ein ungleiches Duell, scheint die Lexar Karte doch mit 30 MB/s im Vorsprung. Doch auf den zweiten Blick ist alles anders. So gibt SanDisk seine Schreibwerte auf den Karten an, wohingegen Lexar seine Leserate auf die Karten schreibt. Clever und auf den ersten Blick auch nicht ersichtlich. Auf der Vorderseite der Verpackung steht dann nur „Minimale Transferrate“. Ein Blick ins Kleingedruckte zeigt dann, dass die Schreibgeschwindigkeit darunter liegt. Wie weit allerdings nicht. Die Suche durchs Netz zeigt dann aber, dass Lexar bei den Karten nur eine minimale Schreibgeschwindigkeit von 45 MB/s garantiert.

Was ich in der Theorie mühsam herausgefunden hatte, zeigte sich dann auch im Test der beiden Karten gegeneinander. Beide Karten wurden vorher formatiert und mit dem gleichen Reader, in dem Falle dem Lexar Reader, getestet. Dabei wurde ein sequentieller Schreibtest durchgeführt mit einer Dateigröße von 20 MB, was aktuellen DSLR Kameras entspricht, in denen solch eine Karte zur Anwendung kommt.

Die Lexar konnte sich zunächst deutlich im Lesetest behaupten. Gemessen mit 107.2 MB/s schlägt sie die um 40% teurere SanDisk um Längen. Diese kommt nur auf eine Leserate von 57.3 MB/s. Das interessante beim Fotografieren ist aber vor allem die Schreibrate. Wie schnell schafft die Kamera die Bilder aus dem internen Puffer. Natürlich spielen hier immer das Kameramodell mit hinein und die damit verbundene Anbindung des Speichercontrollers. Aktuelle Kameras wie meine Canon 5D Mark III können solch eine Karte ausreizen, aber bspw. ältere DSLRS wie meine ehemalige Nikon D700 nicht, da die Speicherkartenanbindung wesentlich langsamer ist und hier nur Geschwindigkeiten von um die 50 MB/s maximal realisiert werden konnten.

Doch nun zu den Zahlen. Lexar 42.4 MB/s und SanDsik stolze 66.8 MB/s. Hier zeigt sich also deutlich ein Unterschied ab, der dann auch den Preisunterschied rechtfertigt. Preislich vergleichbar wäre dann hier bspw. die SanDisk Karte mit 60 MB/s, die sicherlich, bis natürlich auf die Leserate, vergleichbare Ergebnisse liefern dürfte.

Fazit

Es ist schwer schon jetzt eine Einschätzung abzugeben, denn bei solch einer Karte kommt es auch auf die Langlebigkeit an. Hierzu also mehr in einem Jahr. Wer oft Serienbilder aufnimmt bzw. Sportfotografie macht, dem würde ich definitiv zu der SanDIsk mit 90 MB/s raten. Wem die Geschwindigkeit reicht, der fährt sicherlich mit der Lexar Karte auch gut, da sie im Vergleich zur 60 MB/s Karte von SanDisk, die gleichviel kostet, die höhere Lesegeschwindigkeit bietet. Beim Übertragen der Bilder auf den Computer spart man so Zeit. In Punkto Langlebigkeit kann ich bisher nur SanDisk loben. Selbst die erste SD Karte, die ich damals zu meiner Nikon D90 gekauft habe, eine Extreme III 30 MB/s Edition, läuft heute immer noch tadellos und hat mich nie im Stich gelassen.

Lexar Professional USB 3.0 Dual-Slot Reader

Dazu mehr die nächsten Tage.

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