Test | G-Technology G-Drive mobile – Der Ästhet

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Wie versprochen folgt hier der Este Testbericht resultierend aus meiner Reihe „Du sollst backupen“. Im vierten Teil hatte ich euch berichtet, für welche Lösungen ich mich entschieden hatte. Um auf Events und Reisen meine Daten zu sichern hatte ich mich für das G-Technology G-Drive mobile mit 1TB entschieden.

Die Entscheidung war rein von subjektiven Faktoren getrieben. Der Markt ist ja förmlich überschwemmt von mobilen Festplatten. Seagate, Western Digital, LaCie, Verbatim, Intenso, etc.… Die Fülle ist groß, auch wenn sich hinter diesen vielen Anbietern eigentlich auch nur die drei großen Western Digital, Seagate und Samsung verbergen. So steckt in der G-Technology eine Hitachi Platte und Hitachi wurde wiederum vor kurzem von Western Digital aufgekauft. Aber wie dem auch sei. Die Leistungen dieser Festplatten sind denke ich alle annährend gleich und mögen vielleicht um 10% abweichen. Ich bin jetzt kein Speedjunkie, sodass die Performance nicht an erster Stelle für mich steht.

Immer wichtiger für mich ist heute das Design und die Anmutung der Festplatte bzw. des Gehäuses. Und hier beweist G-Technology sehr viel Können. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium und ist sehr hochwertig verarbeitet. Damit fügt es sich nahtlos in mein Apple Portfolio ein und zaubert immer wieder ein Funkeln in meine Augen. Okay, dass ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ich finde das Produkt schon schick, im Gegensatz zu den billigen Plastikgehäusen anderer Hersteller. Als Vergleich habe ich hier noch eine Seagate, da ist das Gehäuse dann im Aludesign, aber eben aus Plastik.

Ein weiterer Unterscheid, den ich zu andern Herstellern festgestallt habe, sind die Standfüße. Das G-Drive steht auf sechs soliden Gumminoppen. Diese sorgen zum einem für eine feste Positionierung auf dem Schreibtisch zum andern aber auch für eine Vibrationsdämpfung. Eine Festplatte dreht sich nun mal und erzeugt dadurch Vibrationen. Das bleibt nicht aus. Aber durch die Noppen werden diese Schwingungen sehr gut aufgefangen und machen die Festplatte dadurch auch flüsterleise. Selbst bei Volllast ist sie kaum wahrnehmbar. Das andere Exemplar von Seagate hat bspw. keine Füße und nutzt somit den Tisch als Resonanzkörper.

Was hat mich sonst noch dazu bewegt. Bereits vor einiger Zeit hatte ich das G-DRIVE slim hier im Blog im Test und war damals schon begeistert davon. Sogar so begeistert, dass ich mir die große 3,5“ Platte von G-Technology geholt hatte, auf der ich dann ab 2012 meine Sachen sicherte, die sind also mal nicht verloren gegangen bei meinem Desaster. Da ich mit den beiden Platten sehr zufrieden war hatte ich da also auch schon ein gutes Gefühl. Und zum Schluss sei noch gesagt, dass G-Technology eigentlich der Anbieter für mobile Speicherlösungen für den Mac ist. Die Festplatten sind auch schon im Mac Dateisystem formatiert und somit sofort einsatzbereit. Ein Hard Fact der überzeugt sind die drei Jahre Garantie, die sonst auch kein anderer Hersteller in der Art bietet.

Die Festplatte besitzt insgesamt drei Anschlüsse, 2x FW800 und 1x USB 2.0. Alternativ gibt es die gleiche Festplatte auch nur mit USB 2.0. Da FW 800 schneller ist und der Mac natürlich dafür auch Anschlüsse hat, nebenbei bemerkt wurde Firewire von Apple erfunden, habe ich mich für diese Variante entschieden. Bei meiner Messung konnte ich hierbei Werte von rund 60MB/s schreiben und 84MB/s lesen messen. Über USB 2.0 angeschlossen ergeben sich Werte von rund 38MB/s schreiben und 40MB/s lesen. Im Vergleich ist Firewire also wesentlich schneller. Mit der Einführung von USB 3.0 wird dies natürlich obsolet und der Vorteil von Firewire mit omnidirektionaler Übertragung, einem schlankeren Protokoll und damit einer höheren Übertragungsgeschwindigkeit schmilzt dahin, denn diese Sachen wurden in USB 3.0 auch integriert. So konnte ich bspw. mit der Seagate Platte Übertragungsgeschwindigkeiten von 95MB/s lesen und schreiben messen. Die G-Technology Festplatten gibt es mittlerweile nun auch mit USB 3.0, sodass ich mich hier und heute für die Version ohne Firewire entscheiden würde.

Test Firewire 800

Test USB 2.0

Denn seien wir ehrlich, USB hat sich einfach durchgesetzt. Man ist mit der Festplatte flexibler und jeder Computer heutzutage hat USB aber nur die wenigsten Firewire. Und auch die Entwicklung von Firewire ist mittlerweile ins Stocken geraten und die neunen Standards mit 3,2MBit/s und 6,4MBit/s sind noch nicht veröffentlicht, USB 3.0 hat 6MBit/s. Zudem drängt mit Thunderbolt ein noch besserer Anschluss auf den Markt, sodass ich denke, dass Firewire in Zukunft eine noch unbedeutendere Rolle spielen wird.

Fazit
Wer auf Wertigkeit, Design und Qualität steht kann bei dieser Festplatte bedenkenlos zugreifen. Also ich habe die Entscheidung nicht bereut. Die Festplatte erfüllt alle meine Bedürfnisse und die Geschwindigkeit reicht für mich aus und kommt annährend an die von USB 3.0 ran. Ich hoffe, dass sie auf lange Zeit halten wird, sollte das nicht der Fall sein, weder ich mich hier noch einmal melden.

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