Canon EOS M2 erhältlich

In Japan ist sie bereits erhältlich. Ob und wann sie in Europa erscheinen wird ist noch unbekannt. Die rede ist von der neuen Canon EOS M2. Die EOS M war ein durchaus beliebtes Modell in Deutschland, mit dessen Erfolg Canon zunächst gar nicht gerechnet hätte. Doch der Trend zu kleinen spiegellosen Kameras ist nach wie vor ungebrochen und die Konkurrenz von Sony, Olympus oder Fuji zeigt, wie gut so etwas funktionieren kann. Denn ein entscheidendes Problem hatte die EOS M. Sie war langsam. Vor allem im Autofokus. Die Bildqualität war sehr gut, nur eben nicht die Auslösegeschwindigkeit, die Fokus Nachverfolgung und die Motiverkennung. Es war einfach nur langsam. Zwar hat Canon versucht dieses Problem durch ein Firmwareupdate zu beseitigen, was auch in Teilen gelungen ist und wirklich eine signifikante Verbesserung gebracht hat, aber im Vergleich zur Konkurrenz immer noch den letzten Platz belegte.
Die Canon EOS M2 soll diesen Nachteil nun allerdings beseitigen. Ein neu verbauter Hybrid-AF-CMOS-II sorgt für eine deutlich schnellere Fokussierung. Auch die Motiverkennung wurde in Länge und Breite um jeweils 80% erweitert und umfasst nun nahezu das gesamte Bildfeld. Ebenso optimiert wurde der nachverfolgungs Autofokus, der nun quasi in Echtzeit das Motiv nachverfolgt. Natürlich auch immer in Abhängigkeit der Geschwindigkeit von dem sich bewegenden Motiv. Aber der Followfocus ist anhand des japanischen Videos schon recht beindruckend, wie auch jener der Canon EOS 70D.
Der Sensor an sich scheint der gleiche geblieben zu sein. Weiterhin 18 Megapixel mit max. ISO 12.800. Nur von der reinen Auslösemechanik und den Bauteilen haben sich Änderungen ergeben. Alles wurde etwas kleiner und kompakter. Und auch die kürzeste Verschlusszeit wurde auf 1/4000 gedrückt.
Von der Bedienung her scheint mir auch alles beim alten geblieben zu sein. Allerdings gibt es jetzt oben am Drehrad einen weiteren Auswahlpunkt. Man kann jetzt einmal die Kreativmodi und Motivprogramme anwählen und beim zweiten Punkt die Halbautomatiken und den manuellen Modus. Ebenso hinzugekommen sind hier ein par mehr Kreativmöglichkeiten und Motivprogramme.
Äußerlich würd ich sagen ist sie fast gleich geblieben. Aber am Design gabs ja auch nichts zu meckern.
Als letztes Feature habend die Japaner der Kamera noch W-LAN spendiert. Dies ermöglicht die Fernsteuerung der Kamera per App, das Senden von Bilder an Social Networks über das Canon Image Gateway oder das kabellose Drucken von Bildern. Ein Feature, das immer wichtiger wird. Fehlt nur noch GPS.
Insgesamt wüsste ich nicht, was gegen eine zeitnahe Markteinführung auch in Europa spricht. Die Kamera scheint nunmehr perfekt für den Einsatz, denn das größte Manko ist behoben. Ein Blick in das Video zeigt auch ein Vergleich der EOS M und der EOS M2 bezüglich des Autofokus. Also Canon, wann geht’s los in Deutschland?
Das erste Mal das ich das schriebe, aber Angaben ohne Gewähr. Ich habe mir die Infos übersetzten lassen aber kann nicht für die Richtigkeit dieser Übersetzung garantieren.