Teufel ROCKSTER XS Bluetooth Lautsprecher – Test

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Der Teufel ROCKSTER XS ist der kleine Ableger des großen Bruders ROCKSTER, der mit einem Meter Größe und einem Gewicht von über 31kg auf der IFA 2015 lautstark auftrumpfte. Aber auch der kleine Ableger XS hat es in sich und bringt mächtig Dampf in die kompakte Bluetooth Klasse.

Um in harten Zahlen zu reden. Er spielt bis 62 Hz hinunter. Das macht ihm sonst keiner nach. Auch optisch verheimlicht der Teufel ROCKSTER XS seine Stärken nicht. Ein robustes Gehäuse aus mattiertem Aluminium, zwei dick gummierte Standfüße und mächtige Logos zeigen die Kraft dieses „Zwergs“. Die großen gummierten Standfüße sind aber nicht nur Zierde, sondern sorgen für eine Stoßfestigkeit. Ebenfalls sind die Anschlüsse abgedichtet und der ganze Lautsprecher gegen Spritzwasser geschützt. Mit rund 700g bringt der Teufel ROCKSTER XS nicht gerade wenig auf die Waage, dafür ist aber die Materialanmutung und Verarbeitung erstklassig.

Die Verbindung zu eurem Smartphone, Tablet, etc. stellt der Teufel ROCKSTER XS per Bluetooth her. Entweder nutzt ihr hierzu die Verbindungstaste auf der Oberseite oder NFC. Insgesamt können zwei Bluetooth Quellen gelichzeitig verbunden werden, sodass man sich mit der Wiedergabe abwechseln kann. Teufel nennt dies Party Modus. Nicht zu vergessen. Teufel nutzt zur Übertragung den hochwertigen aptX Codec. Ebenfalls möglich ist die Verbindung zweier Teufel ROCKSTER XS zu einem Stereo-Paar.

Mit 14 Stunden beweist der tragbare Lautsprecher ebenfalls einen langen Atem. Der 4.400 mAh starke Akku kann zusätzlich auch als Battery Pack zur Ladung eures Smartphone, Tablet, etc. genutzt werden. Dementsprechend verringert sich natürlich die Spielzeit.

Wie bereits angedeutet, bietet der Teufel ROCKSTER XS für seine Größe einen beachtlichen Tiefgang. Doch das ist nicht alles. Insgesamt spielt er recht ausgewogen, wenngleich Vocals für meinen Geschmack etwas untergehen. Wem der Bass etwas zu viel ist bzw. ein Genre gewählt wurde, das nicht so Bass betont ist, der drückt die „Outdoor“ Taste auf der Oberseite. Diese bewirkt eine Anhebung der Mitten und Höhen. Für mich in Teilen etwas angenehmer, da der Klang klarer, deutlicher und detaillierter wird. Aber das ist natürlich immer Geschmackssache. Sonst besitzt er eine gute Dynamik und Räumlichkeit.

Eigentlich ist der Outdoor Modus dafür da, um noch etwas mehr Performance in Form von Lautstärke aus dem Lautsprecher zu kitzeln, was auch gelingt. Hierzu haben wir in unserm Testvideo auch eine kleine Demo eingefügt (ab ca. 07:17 Minuten).

Insgesamt bleibt der Teufel ROCKSTER XS bis an seine Grenzen fast Verzerrungsfrei. Im letzten Viertel merkt man es ein wenig. Dann ist es aber auch schon wirklich sehr sehr laut.

Insgesamt macht der Teufel ROCKSTER XS eine sehr gute Figur und ist in seiner Klasse sicherlich ungeschlagene Referenz was den Tiefton angeht. Überzeugen konnten ebenfalls Haptik und Verarbeitung. Klanglich etwas homogener ist der JBL Charge 2+. Aber da jeder für sich ein anders Klangempfinden von „gut“ hat, empfehle ich einfach beide probezuhören. Teufel ist in dieser Hinsicht auch sehr kulant und bietet die Möglichkeit seine Lautsprecher bis zu 8 Wochen in den eigenen vier Wänden Probe zu hören. Wenn das kein Versprechen ist?

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