Seen On IMAX: Lost Worlds – Life In The Balance

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LOST WORLDS – LIFE IN THE BALANCE ist nicht einfach nur eine IMAX®-Dokumentation, es ist vielmehr der Versuch, auf die vielen Fragen des Lebens grundlegende Antworten zu finden. Begleiten Sie die mutigen Wissenschaftler auf Ihrer Expedition an unberührte und teilweise vergessene Orte wie Tikal, der geheimnisvollen Stadt der Mayas, in den tiefen Dschungel Guatemalas. Eine Reise zum Ursprung des Lebens.

Imaedia.de meint
Mit Seen On IMAX: Lost Worlds – Life In The Balance hat KSM-Film ein weiteres gutes „Pferd im Stall“. Wie auch schon Seen on IMAX – Africa – The Serengeti überzeugt diese Dokumentation mit beeindruckenden und faszinierenden Aufnahmen.

Wie es der Titel schon hergibt, Live In The Balance, möchte er uns auf das sensible und eng miteinander verzahnte ökologische System der Natur hinweisen. Entfernt man auch nur ein Glied, ein Puzzleteil, dieser Kette, kommt das Gleichgewicht ins schwanken und gerät außer Balance. Der Film möchte den Menschen die Augen öffnen vor der Unbeschreiblichkeit der Natur und wie zerbrechlich dieses System aber auch sein kann.

Eine Aussage des Films hat mich am meisten Beeindruckt. Das, was ein Mensch zum überleben braucht, kommt nicht aus der Elektroindustrie oder sonstigen Götzen die wir anbeten, sondern schlicht weg aus der Natur. Wasser, Nahrung, die Grundlagen allen Lebens kommen aus der Natur und werden nicht etwa im Supermarkt gezüchtet oder produziert.

Dieser Kreislauf wird auch sehr schön mit der Eingangsszene in einem New Yorker Hochhaus demonstriert. Ein Mann macht den Wasserhahn auf. Ein ganz normaler Vorgang. Für uns selbstverständlich. Aber wo kommt das Wasser her. Wie wird es aufbereitet. Eine Frage, die man sich im täglichen Leben gar nicht stellt. Beeindruckend dann auch, dass die Wasserfilterung des New Yorker Wassers vollkommen durch die Natur getragen wird und keine extra Klärwerke eingesetzt werden.

Und genau hierum geht es. Die Natur zu wahren, zu achten und zu schätzen und zu lernen in Koexistenz mit ihr zu Leben. Eine Zerstörung durch den Menschen ist irreversibel, die Natur hat keine Chance sich anzupassen und Arten werden dauerhaft verschwinden. Dies wurde eventuell auch den alten Inkas in Tikal zum Verhängnis, die die Natur um sich herum so ausbeuteten, dass sie selbst auch verschwunden sind.

Beeindruckend auch die Szenen auf dem Tafelberg in Venezuela. Hier hat sich ein Ökosystem entwickelt, dass ganz eigenständig ist und wo es viele Arten gibt, die einzigartig sind und die es sonst nirgends auf der Welt gibt.

Noch ein paar Worte zu Bild und Ton. Das Bild liegt nicht ganz auf aktuellem HD Standard und ist eher vergleichbar mit einer SD Qualität. Er wirkt teils blas und nicht ganz so detailreich. Der Ton bzw. die musikalische Untermalung ist hingegen sehr gelungen und verschmilzt wahrlich mit den gezeigten Szenen.

Fazit
KSM-Film begeistert mich aufs Neue mit einer fantastischen Dokumentation. Nicht nur die Bilder sind beeindruckend, sondern auch die Botschaft die hinter dem Ganzen steckt. Einzig negativ ist, dass die Dokumentation leider nur 40 Minuten umfasst. Dazu gib es allerdings noch ein Making Of als Extra dazu.

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