Kritik | The Kid: Chamaco – mit Martin Sheen, Kirk Harris, Álex Perea

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THE KID – „CHAMACO“ erzählt die fesselnde Geschichte zweier Boxer, deren Hintergrund unterschiedlicher nicht sein könnte: Zum Einen ist da Abner (Álex Perea), ein Jugendlicher aus einem der sozialen Brennpunkte Mexico Citys, der nur einen Traum hat: Profiboxer werden. Auf den Straßen der Stadt boxt er bereits für Geld, mit seinem gewalttätigen Vater als Buchmacher. Doch von den Wetteinnahmen erhält Abner nichts, kann sich daher auch kein Training in einem professionellen Boxstudio leisten.

Zum Anderen treffen wir auf den US-amerikanischen Arzt Dr. Frank Irwin (Martin Sheen) und seinen Sohn Jimmy (Kirk Harris), der in den USA als Profi kämpft. Nach einer Reihe von Niederlagen will sich Boxer Jimmy bei seinem Vater in Mexico auf sein Comeback vorbereiten. Frank praktiziert in Abners Viertel und da jener mit der Polizei in Konflikt gerät, nimmt er ihn bei sich auf. Als nun Jimmy sich bereit erklärt Abner zu trainieren reißen zwischen Vater und Sohn alte Wunden auf. Abner hingegen kann endlich neue Hoffnung schöpfen für seinen großen Traum…

Imaedia.de meint
The Kid: Chamaco ist ein beeindruckender aber auch zugleich erschütternder Film. Er zeigt, wie ein junger Mexikaner den Traum verfolgtBoxer zu werden. Doch die Umstände in Mexiko sind nicht leicht. Neben Korruption, Drogen und Prostitution ist es nicht leicht auf den Straßen Mexikos zu überleben. Abner großer Traum scheitert bereits daran, dass er nicht das er nicht das Geld für ein professionelles Boxstudio hat.

Rettender Engel ist Dr. Irwin und sein Sohn Jimmy, derehemals Profiboxer war und sich jedoch in seinem letzten Kampf stark verletzt hatte. Dr. Irwin kümmert sich sehr sorgsam um seine „Comunity“ und ist immer zur Stelle um zu helfen. Er hilft Abners Freundin aus dem Drogensumpf und sponsert ihm indirekt das Boxen.

Jimmy trainiert Abner und macht ihn zu einem großartigen Boxer. Doch als Abner erfährt, dass Jimmy und seien Schwester sich verliebt haben ist er sauer und möchte nicht mehr mit ihm trainieren. Als seine Schwester dann auch noch erschossen wird und Jimmy der erste Tatverdächtige ist verliert er langsam seinen Glauben.

Die Handlung ist während der gesamten rund 90 Minutendurchgängig spannend und Abwechslungsreich. Eine Tragödie dominiert die nächste und die Missstände und die Armut wird immer deutlicher sichtbar. Gepaart wird das Ganze mit guten Boxszenen, die dem Film einen roten Faden geben.

Fazit
The Kid: Chamaco ist ein sehr gelungener Film. Die Boxszenen überzeugen sowie die soziale Situation im mexikanischen Ghetto. Mal wieder ein echter Geheimtipp fernab von den großen Hollywood Blockbustern.

The Kid – Chamaco ab dem 27. Mai 2011 auf DVD, Blu-ray und 3D Blu-ray! 

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