eBook Reader im Vergleich – Kindle, iPad, Galaxy Tab, Playbook

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Digitale Bücher und Zeitschriften werden immer beliebter und halten Einzug in die Haushalte. Wir haben für euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Geräte, sowie deren Vor- und Nachteile aufbereitet:

Hardware
Paradebeispiel für den puristischen digitalen Buchgenuss ist sicherlich das Amazon Kindle, welches nunmehr in der vierten Generation erschienen ist. Der Kindle ist ein One-Trick-Pony, welches gezielt auf den Nutzen ausgelegt ist. Ein schwarzweißes Display und eine geringe Speicherkapazität zeichnen dieses Gerät aus, welches im Vergleich zur Konkurrenz in Punkto Ausstattung weit zurück liegt. Dafür ist der Kindle mit Euro 99 das günstigste Gerät im Vergleich und für denjenigen, der nur Bücher lesen möchte sicherlich Ideal. Dass das Konzept von Amazon aufgeht, zeigt auch die stetige Weiterentwicklung. So wird Prime Kunden bspw. seit neusten ermöglicht auch Bücher unbegrenzt zu leihen. Dies dürfte für einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft sorgen und eventuell auch bald die heimische Bibliothek auf ein Minium reduzieren. Ein ähnliches Produkt gibt es auch von Sony, den Sony Reader, welcher durch eine etwas bessere technische Ausstattung punkten kann.

Im Vergleich zu den oben genannten Geräten, welche speziell zum Bücher lesen sind, gibt es auch noch die neuste Generation der Tablet-Computer (iPad, Galaxy Tab, Playbook) oder Smartphones (iPhone, Galaxy S, Wildfire) welche eine weitaus größere Vielfalt bieten. Diese Geräte sind nicht nur für einen bestimmten Zweck im Einsatz sondern beinhalten die kommende digitale Zukunft. Durch hochauflösen Farbdisplays, mehr Rechenpower, der Wiedergabe von Multimediainhalten insb. Video und der multimedialen Interaktion, bieten sie die Chance Printinhalte neu zu erleben. So kann man im Bereich der Tagespresse hier wesentlich aktuellere News darstellen und diese auch mit mehr Multimediainhalten untersetzten. Auch gibt es die Möglichkeiten direkt mit anderen Menschen zu interagieren und über Beiträge zu diskutieren und die Meinung auszutauschen. Auch der Bereich der Bücher bietet eine wesentlich größere Vielfalt der Nutzung.

Einen detaillierten Vergleich der verschiedenen Reader findet ihr hier.

Bedienung
Die Übertragung der Inhalte auf das Endgerät ist meist über das Internet. Hier gibt es verschiedene Stores oder Apps, über die die Bücher oder Zeitschriften bezogen werden können.

Die Interaktion bzw. das Blättern funktioniert in den meisten Fällen über den Touchscreen des Endgerätes. Als Zeigegerät wird hier zunehmend der Finger eingesetzt, wobei auch noch manche Hersteller auf den Stylus setzten.

Einsatzmöglichkeiten
Wie bereits oben deutlich geworden ist, unterscheiden sich die Geräte hinsichtlich ihrer Spezifikationen und somit auch in der Nutzung. Der Kindle ist sicherlich etwas für Leseratten. Durch sein optimiertes Display, das beinahe einem Buch gleich kommt, lässt sich sehr lange und ermüdungsfrei mit dem Gerät lesen. Wer nur Gelegentlich mal ein Buch lesen möchte, für den eignet sich der Kindle sicherlich auch, aber wäre im Verhältnis zu teuer.

Mulimediajunkies lieben ihr iPad. Es ermöglicht viele Dinge neu und intuitiv zu erleben und zu entdecken. Für viele ist es auch einfach nur ein Erlebnis, eine Safari durch die neuen multimedialen Möglichkeiten. Ein Buch hier zu lesen ist aufregend und durch die Interaktion neuartig. Allerdings lässt sich auf dem iPad auf Dauer kein Buch lesen, da es schneller zur Ermüdung führt. Das iPad richtet sich eher an den Zeitungsmarkt. Denn hier sind alle aktuellen Tages- und Wochenzeitungen von Bild bis Spiegel vertreten.

Fazit
Natürlich muss jeder selber wissen, was er benötigt. Als Apple Fan bin ich natürlich ganz klar für das iPad, wobei ich das Kindle auch noch nicht ausprobiert habe. Ich werde mir demnächst jedoch mal eins besorgen und dann meine Leseeindrücke hier schidern.

Nun bleibt schlussendlich nur noch zu klären, ob die elektronischen Bücher und Zeitschriften ihre Printkollegen kannibalisieren werden oder sich das Rieplsche Gesetz weiterhin behaupten kann.

Photo Credit: Amazon.de

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