Die Zukunft des automobilen Antriebs

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© by MINI.de

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Bezüglich der im August verabschiedeten Agenda zum Thema „Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität“ ist die Frage nach alternativen Antriebsenergien für Autos mal wieder hoch aktuell.

So soll laut Regierung in den kommenden Jahren sowohl viel Geld in die Entwicklung von Elektroautos gesteckt werden, als auch eine geeignete Infrastruktur zum „Auftanken“ bzw. Aufladen geschaffen werden. Erklärtes Ziel ist es, bis 2020 bereits eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen gebracht zu haben. Ein sehr ehrgeiziges Ziel was mit Hilfe von staatlichen Subventionen und Entwicklungsgeldern gefördert werden soll.

Doch wie soll nun der Weg zur Elektromobilität aussehen? Hierzu hat die Regierung ihre enge Marschroute in drei Phasen Abgesteckt:

Phase 1 (2009 – 2011) Marktvorbereitung

In der ersten Phase geht es primär um die Forschung und Entwicklung der Technologie. Augenmerk hierbei ist vor allem die Entwicklung leistungsstarker Li-Ionen Batterien. Zudem sollen schon einige Flottenversuche gestartet werden wie sie in Berlin bereits schon laufen.

Phase 2 (2011 – 2016) Markthochlauf

In der zweiten Phase geht es in die Massenproduktion von Batterien und der Herstellung von Fahrzeugen. Zudem soll die notwendige Infrastruktur zum Aufladen der Autos geschaffen werden. In dieser Phase sollen zudem erste Fahrzeuge an Privatkunden ausgeliefert werden.

Phase 3 (2017 – 2020) Volumenmarkt (Ziel: Leitmarkt Elektromobilität)

In dieser Phase geht es um die Etablierung von Elektrofahrzeugen für den Massenmarkt. Es soll eine komplette Infrastruktur vorhanden sein und bereits eine Million Fahrzuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.

Es ist also ein sehr ehrgeiziges Ziel was die Bundesrepublik im Bezug auf den Ausbau und die Entwicklung von Elektrofahrzeugen bereibt. Für das ganze Projekt stellt die Bundesregierung zunächst ein Paket von 700 Millionen Euro bereit.

Wichtigstes Augemerk und der kritische Pfad bei diesem Projekt ist und bleibt die Entwicklung von geeigneten Akkus, die auf der einen Seite klein, leicht und billig sind, auf der anderen Seite jedoch leistungsfähig sind und eine hohe Reichweite ermöglichen, die wir zum Beispiel von Dieselfahrzeugen gewohnt sind.

Zudem müssen auch Anreize für die Bürger geschaffen werden sich ein Elektroauto zuzulegen. Denn ein sehr hoher Anschaffungspreis gegenüber einen normalen Fahrzeug trüben leicht den Vorteil von umweltbewusstem und günstigerem Fahren.

Fazit

Neben den Aspekten des Umweltschutzes und des immer knapper werden Öles ist die Entwicklung sicherlich der richtige Schritt in die Zukunft. Nur sollte man sich auch im Endeffekt darüber Gedanken machen wo der ganze Strom bzw. Energie am Ende herkommen sollen. Wenn immer mehr Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden, machen wir uns erneut Abhängig von anderen Ländern auf dessen Stromlieferungen wir angewiesen sind, womit wir wieder in der Preisspirale gefangen wären. Doch dies ist ein anderes Thema.

Wir werden auf der diesjährigen IAA auf jeden Fall die Augen offen halten und bei den Herstellern nach dem Stand der Entwicklung und Forschung nachhaken.

Wer noch mehr Interesse zum Thema Elektromobilität hat kann sich gerne das 53-seitige Dokument auf elektromobilitaet2008.de herunterladen.

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