Neues von Canon: EOS 100D, PowerShot N und Fotoworkshop

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Cool Input, Hot Output. Dies war das Motto des Canon Blogger Events der vergangenen Woche. Gezeigt wurde das Q1 Lineup an neuen Produkten. Darunter Drucker, Camcorder, Kompaktkameras und Spiegelreflex Kameras. Die Produkthighlights hier sicherlich die neue kompakte PowerShot N und die 100D, der ambitionierte Einstiegt in die D-SLR Welt.

Neben dem tollen Produktlineup stand auch wieder eine außergewöhnliche Location zur Verfügung, das IndoChine Waterfront & Restaurant. Doch das Restaurant mit Blick auf die Elbe und den Hafen war nicht das einzige Highlight. In der Location befindet sich zusätzlich noch die Alpha Noble Ice Bar. -5°C, 90qm und 42 Tonnen Eis. Das sind die Fakten. Trotz Wetterschutzjacken wurde es nach einer halben Stunde doch recht frisch. Wie muss sich da erst das Modell gefühlt haben, das wir mit dem renommierten Fotografen Tomas Rodriguez in einem Workshop ablichten durften?

Doch nun erst einmal zurück zu den Stars bzw. den Produkten, weswegen wir gekommen waren. In der Kürze der Zeit war es leider nicht möglich sich mit allen Produkten auseinanderzusetzen, weshalb ich hier nur auf die Canon EOS 100D und die PowerShot N eingehe.

Canon EOS 100D
Sicherlich eines der wichtigsten und interessantesten Produkte in der Familie der EOS Spiegelreflexkameras im Einsteigerbereich. Denn Canon hat es geschafft den Body auf ein Minimalmaß und Gewicht zu reduzieren, ohne dabei auf etwas verzichten zu müssen. 18MP Sensor mit einer Empfindlichkeit bis ISO 12.800, Kreativ Filter, Kontinuierlicher Autofokus während der Videoaufnahme und ein 3 Zoll Touchscreen sind nur einige der Features. Auch besonders der große optische Sucher mit 95% Abdeckung hat mir gefallen.

Insgesamt ist die 100D ein wirklich gelungenes Gesamtpaket, das nicht nur für Einsteiger interessant sein dürfen, sondern auch für Reisefotografen. Denn das Gewicht einer großen Kamera macht sich auf Dauer schon bemerkbar. Wie sich die Kamera in Zukunft gegen meine 5D Mark III schlagen wird werde ich euch noch berichten, wenn ich ein Testmuster hier habe.

Der größte Unterschied der 100D zur 700D, die das Spitzenmodell der Einsteigerklasse ist, ist sicherlich der Autofokus. Beide haben neun Sensoren, wobei der bei der 100D nur ein Kreuzsensor vorhanden ist wohingegen bei der 700D alle neun Kreuzsensoren sind. Im kurzen Praxiseinsatz zeigte sich das bisher allerdings noch nicht negativ. Zudem hat die 700D ein ausklappbares und schwenkbares Dispaly.

Canon PowerShot N
Dazu habe ich ja bereits schon mehrfach berichtet, weshalb ich mich an dieser Stelle kurz fasse und auf die andern Berichte verweise (Text 1, Text 2, Text 3). Insgesamt muss ich sagen finde ich das Konzept immer noch gut, nur bin ich in der Hinsicht nicht wirklich die Zielgruppe. Also die Kamera ist klein und handlich und auch das Handling ist mit der Zeit sehr einfach und man kann die Kamera recht gut einsetzten. Was mir allerdings fehlt sind manuelle Einstellmöglichkeiten und ein Display, was man um 180° drehen kann. Gerade in Zeiten in denen man des Öfteren mal ein Selbstportrait von sich macht wäre das sehr hilfreich.

Der Kreativmodus und die Effekte sind zum Teil sicherlich ganz nett, da sie mir die Inspiration für einen bestimmten Ausschnitt geben, manchmal aber auch nur grell und befremdlich sind. Dennoch hat die Kamera sicherlich ihre Berechtigung und ist eine nette Lifestylekamera. Zumindest überall wo ich sie bisher dabei und gezeigt hatte bestand großes Interesse. Ich persönlich würde mich für die PowerShot S110 entscheiden, bzw. habe es durch einen Kauf schon getan, denn sie liefert für den gleichen Preis mehr Funktionen und eine bessere Bildqualität. Dafür ist sie rund einen Daumen breiter.

Photoworkshop mit Tomas
Wie oben bereits erwähnt war der Fotoworkshop eines der Highlights. In der Alpha Noble Ice Bar wurde das Modell unter Anweisung von Tomas in verschieden Situationen abgelichtet. Da ich bisher kaum People Fotografie gemacht habe war ich über die vielen Tipps dankbar. Besonders interessant fand ich hierbei wie die verschiedenen Einstellungen auf das Gesamtmotiv wirken. So konnte man bspw. durch eine längere Belichtung den Hintergrund interessanter gestalten und somit das Bild insgesamt stimmungsvoller. Wie gesagt, bisher nicht so mein Fachgebiet gewesen, hat aber definitiv auch mein Interesse an der People Fotografie geweckt.

Insgesamt war die Veranstaltung wieder sehr gelungen und in den kommenden Wochen werde ich euch vor allem noch die 100D und einen Drucker genauer vorstellen.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an Canon Deutschland und wildcard communications für die Einladung.

Die Bilder in diesem Beitrag stammen 1:1 aus der Kamera, wurden nur in der Größe zurecht geschnitten.

Auch andere Blogger waren auf dem Event unterwegs. Hier ihre Beiträge

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