#FordFutures – Thema Komfort – Autonomes Parken

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#FordFutures. Der Tag auf dem Testgelände bei Ford im belgischen Lommel hatte viele Highlights zu bieten. Ford stellte hier seine Ideen und Entwicklungen für die Zukunft vor. Und das sehr offen, denn viele Dinge befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Nach und nach werde ich die kommenden Tage einige der für mich relevanten und neuen Technologien vorstellen. In diesem ersten Beitrag soll es um den Aspekt Komfort gehen.

Und was ist lästiger am Autofahren als das Parken? In letzter Zeit wurden bereits einige Konzepte zum intelligenten oder autonomen Parken vorgestellt. Der Grund ist natürlich zum einen der Komfort, aber auch der immer begrenztere zur Verfügung stehende Parkraum. Schon heute sind die Lücken in Parkhäusern für viele Fahrzeuge zu eng, sodass ein Ein- und Aussteigen, gerade bei einem Zweitürer, kaum mehr möglich ist.

Fords Antwort hierauf lautet „Remote parking“ bzw. „Fully Assisted Parking Aid“ und grenzt sich von bisherigen Lösungen ab. Die Lösung soll durch einen zusätzlichen Button auf der Fernbedienung realisiert werden. Hält man diesen Button gedrückt, parkt das Auto selbstständig in eine Quer- oder Längslücke ein. Der Fahrer muss das Auto allerdings noch selbstständig an die Lücke fahren, kann dann aber aussteigen. Für den Parkvorgang selbst, muss wie gesagt der Knopf gehalten werden, sodass der Fahrzeugführer immer noch Sichtkontakt zum Auto hat.

Besonders praktisch ist dieses System, wie oben schon angesprochen, in engen Parklücken oder auch Garagen, in denen rechts und links einfach kein Platz mehr ist zum Ein- und Aussteigen. So fährt das Auto bequem von alleine aus der Lücke und man hat einen freien Zugang zum Auto. Eine an sich simple Lösung, die allerdings sehr nützlich ist und in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wenn ich da an so manchen Fahrer denke der ein Auto mit Flügeltüren hat. Für den dürfte sich mit solch einer Lösung der Alltagskomfort ebenfalls maßgeblich verbessern. Aber auch für Menschen mit Behinderung ein merkliches Plus an Lebensqualität.

Die aktuelle Entwicklung ist schon recht eindrucksvoll und greift auf die normalen Parksensoren im Fahrzeug zurück. Lediglich zwei weitere Sensoren an Heckschürze sind nötig, damit das System funktioniert. Auch die Parkdichte ich beindruckend, so brauch das System gerade mal nur 25cm an jeder Seite Platz, was der Parkraumeffizienz zu Gute kommt.

Allerdings steht eine Realisierung noch vor rechtlichen Problemen, die in den kommenden Monaten geklärt werden müssen.

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