Kritik | Burlesque – mit Christina Aguilera, Cher, Eric Dane, Kristen Bell, Stanley Tucci

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Die Provinzsängerin Ali (Christina Aguilera) träumt von der großen Karriere und zieht in die Großstadt, wo sie sich von Burlesque, einem glamourösen Nachtclub voller Tänzer und heißer Musik magisch angezogen fühlt. Als dessen Besitzerin (Cher) einen Star sucht, sieht Ali ihre Chance. Burlesque ist vollgepackt mit bildgewaltigen Shownummern, toller Musik und einer Starbesetzung mit Eric Dane, Kristen Bell und Stanley Tucci.

Imaedia.de meint
Die Geschichte von Burlesque ist schnell erzählt. Ali, die Provinzsängerin aus Iowa, kommt in die große Stadt New York. Als sie in den Nachtclub Burlesque hineinschaut, ist sie begeistert von den Tänzerinnen und der Musik und will auch sofort mitmachen. Zunächst bekommt sie allerdings nur einen Job als Kellnerin, arbeitet sich dann aber hoch, als eine Tänzerin wegen Schwangerschaft ausfällt. Sie hat es schwer von sich zu überzeugen. Auch in der Gruppe wird sie nicht aufgenommen. Ihre größte Konkurrenten Nikki will sie dann bloßstellen und schaltet das Playback ab. Doch der Schuss geh nach hinten los, denn nun legt Ali (Christina Aguilera) mit ihrer atemberaubenden und voluminösen Stimme los und begeistert die Zuschauer. Schon bald wird sie der Star der ganzen Show sein.

Nebenher gibt es noch einen Plot einer Liebesgeschichte zwischen Ali und dem Barkeeper, der jedoch auch wie sie ein verborgenes Talent hat. Er schreibt und komponiert Songs, hat aber nie eins fertiggestellt. Am Ende ist jedoch sein Lied das Finale des Films. Auch die Beziehung zwischen den beiden Entwickelt sich zunächst schleppend. Der Barkeeper ist verlobt, hat sich aber schon insgeheim in sie verleibt. Erst am Ende sieht er ein, dass er sie nicht gehen lassen darf.

Ein weiterer Nebenplot ist die Rettung des Nachtclubs. Dieser ist Hochverschuldet und es droht eine baldige Schließung. Es liegt zwar ein Angebot vor, doch damit würde der Club für alle Zeit verschwinden. Aber auch hier weis Ali eine Lösung.

Insgesamt ist die Story jedoch eher flach und einfallslos und gleicht der Story von Coyote Ugly. Die einzelnen Handlungen sind vorhersehbar und wirken meist auch noch schlecht kombiniert. Einige Szenen werden einfach abrupt reingeschnitten, ohne jeglichen Zusammenhang oder Verknüpfung. Zu nennen wäre hier auch Cher’s Soloauftritt, der zweifelsohne gut war, aber keinen Zusammenhang zum Film hatte. Dies ist aber auch der einige negative Punkt.

Ansonsten kann Burlesque mit einem grandiosen Soundtrack und atemberaubenden Tanzszenen aufwarten. Christina’s und Cher’s Stimmen erzeugen Gänsehaut und machen Burlesque zu einem einzigartigen und phantastischen Musikfilm. Zudem versprühen das Ambiente und der Glanz der 1940er einen gewissen Glamour, der faszinierend ist.

Fazit
Burlesque ist ein gelungener Tanzfilm mit viel guter Musik und Tanzszenen. Einzig allein an Substanz fehlt es der Geschichte. Diese hätte man beinahe auch weglassen können und eine Art Aguilera Konzert daraus machen können.

Wertung
7,5/10

Burlesque ab 19. Mai 2011 auf DVD und Blu-ray!

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